Stuttgart 21: Koste es, was es wolle...

28.07.2010: Angesichts der explodierenden Milliardenkosten und der Lage unserer Haushalte gehört das Projekt Stuttgart 21 in eine Ausstellung für nicht realisierte Luftschlösser. Wir brauchen keine verkehrspolitischen Prestigeprojekte wie Stuttgart 21, die Unsummen verschlingen, sondern Investitionen in sinnvolle Baumaßnahmen, die akute Engpässe beim Personen- und Güterverkehr beseitigen.

Neueste Zahlen belegen einmal mehr, dass die bisher angegebenen Kosten für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm nicht realistisch sind - ganz im Gegenteil, die ICE-Strecke soll um fast 900 Mio. Euro teurer werden. Nach all den Meldungen der vergangenen Monate - auch die Kosten für den Bahnhof wurden bereits nach heftig oben korrigiert - scheint nur eines sicher zu sein: Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht, es wird noch teurer werden. Das scheint die Verantwortlichen immer noch nicht zu kümmern. Sie agieren weiterhin nach dem Motto: Koste es, was es wolle...

Hier eine Meldung des SWR zu den aktuellen Kostenberechnungen:

www.swr.de

Hier eine Vorabmeldung des Stern über eine kritische Studie zu Stuttgart 21:

www.kopfbahnhof-21.de

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