Pressespiegel

Jahrgang: 2010
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  • „Es geht hier auch um Gefühle“09.09.2010 | Sarrazins Thesen, seine Zahlen sind gar nicht das Problem. Die kann man widerlegen. Aber es geht hier auch um persönliche Erfahrungen und Gefühle. Die Debatte kann man nur vernünftig führen, wenn man einräumt, dass es solche negativen Erfahrungen gibt. Erziehungsversagen gibt es aber auch bei Deutschstämmigen, deren Kinder Rechtsradikale werden oder auf sonstige Weise verwahrlosen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse.

  • "Mit Schubladen wie Ossi und Wessi kann ich nicht viel anfangen"02.09.2010 | Cem Özdemir ist Vorsitzender des Jury des von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb verliehenen „einheitspreises – Bürgerpreis zur deutschen Einheit“. Welche Erinnerungen hat er an das geteilte Deutschland und wie hat er den Fall der Mauer miterlebt? Drei Fragen an den Jury-Vorsitzenden.

  • Die Atomlobby macht Druck - und die Regierung geht in die Knie21.08.2010 | Die Atomindustrie genießt sehr große Privilegien. Dabei trägt die Bevölkerung das Risiko eines Super-GAUs, nicht die Konzerne. Die bisher erfolgten Subventionen summieren sich seit den 1950er Jahren auf geschätzte 164 Milliarden Euro. Die Atomindustrie wird in Deutschland auf fatale Weise gepampert, und das rächt sich nun: Die Konzerne tanzen der Bundeskanzlerin auf der Nase herum. Cem Özdemir im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

  • Umfragen sind keine Wahlen20.08.2010 | Wir freuen uns über die guten Umfragen. Entscheidet ist aber: Jene, die sich eine Wahl der Grünen vorstellen könnten - nichts anderes zeigen ja Umfragen -, müssen wir davon überzeugen, tatsächlich für die Grünen zu stimmen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Welt über die Situation in Hamburg, Koalitionsoptionen und grüne Bildungspolitik.

  • Die Atomlobby sitzt offenbar am Regierungstisch18.08.2010 | Bei den Verhandlungen um das Energiekonzept der Regierung sitzt die Atomlobby mittlerweile auf beiden Seiten des Tisches. Frau Merkel und Herr Röttgen sollen endlich Zahlen nennen, die ihre These stützen, dass wir uns als rot-grüne Bundesregierung die Entwicklung der erneuerbaren Energien schön gerechnet haben. Es wird sich herausstellen, dass wir definitiv keine Laufzeitverlängerungen brauchen. Cem Özdemir im Gespräch mit Focus Online.

  • Bestätigung, aber auch Verpflichtung16.08.2010 | Die Grünen liegen in Umfragen bei 17 bis 18 Prozent. Bescheidenheit ist angesagt. Was Höhenflüge angeht, haben wir die FDP als abschreckendes Beispiel vor Augen. Deshalb werden wir nur Programme vorlegen, die den Anspruch erheben, sie in Regierungshandeln umsetzen zu können. Cem Özdemir im Gespräch mit der Rheinischen Post über Volksparteien, politische Bündnisse und Sparmöglichkeiten im Gesundheitssystem.

  • Ganztagsschulen statt Chipkarten13.08.2010 | Gute Ganztagsschulen und Kindertagesstätten sind für die Bildungschancen von Kindern gerade aus sozial schwachen Familien wichtiger und effektiver als Gutscheine. Cem Özdemir im Gespräch mit gruene.de über die aktuelle Debatte über Bildungsgutscheine und die Rente mit 67.

  • Stuttgart 21 ist noch nicht durch02.08.2010 | Obwohl die Abrissarbeiten am Bahnhof begonnen haben: Das letzte Wort ist bei Stuttgart 21 noch nicht gesprochen. Cem Özdemir im Interview mit der dpa.

  • Wir brauchen einen Bildungskonsens im Land02.08.2010 | Im Rahmen seiner Sommertour hat Cem Özdemir die Redaktion der Heilbronner Stimme besucht. Themen waren die Atompolitik, Bildung, Stuttgart 21 - und ob die Grünen angesichts der guten Umfragen auf dem Weg zur Volkspartei seien.

  • "Wer Atomkraftwerke will, muss auch sagen, wo der Müll gelagert werden soll"31.07.2010 | Im Rahmen seiner Sommmertour durch Baden-Württemberg machte Cem Özdemir Station in Metzingen. In der Stadthalle sprach er über bundespolitische Themen und stellte sich den Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Ein Bericht in der Südwest Presse.

  • Wir müssen die Voraussetzungen für den Abzug schaffen30.07.2010 | Wir sollten so schnell wie möglich raus aus Afghanistan, aber der Rückzug muss so vorbereitet werden und organisiert sein, dass wir keine verbrannte Erde hinterlassen. Ich hielte es für unverantwortlich, zivile Helfer im Land zu lassen und ihnen keinen Schutz zur Verfügung zu stellen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Südwest Presse.

  • Korrekturen am Zuwanderungsrecht sind überfällig29.07.2010 | Angesichts des Fachkräftemangels müssen wir unserer Zuwanderungsgesetz korrigieren. Wir lügen uns aber auch in die Tasche, wenn wir meinen, alle Probleme durch Einwanderung lösen zu können. Einwanderung, die Förderung der Kinder im Land und berufliche Weiterbildung müssten zusammengedacht und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Cem Özdemir im Gespräch mit ddp.

  • "Dicke Tischplatte für Mappus"29.07.2010 | Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und Bildungspolitik - auch für den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus sind Lernprozesse nicht gänzlich ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil. Aber die Tischplatte, in die er beißen müsste, wäre sicherlich eine sehr dicke. Cem Özdemir im Gespräch mit der Südwest Presse.

  • Den Irrsinn Stuttgart 21 stoppen29.07.2010 | In vielen Politikbereichen wird derzeit gekürzt - und die Befürworter von Stuttgart 21 tun so, als sei die eine oder andere Milliarde Mehrkosten kein Problem. Seit es dieses Projekt gibt, sagt man uns, dass es eh nicht mehr zu verhindern ist. Aber die Kostenexplosion hat auch Anhänger der CDU und SPD gegen Stuttgart 21 aufgebracht. Cem Özdemir im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

  • Stuttgart 21: Koste es, was es wolle...28.07.2010 | Angesichts der explodierenden Milliardenkosten und der Lage unserer Haushalte gehört das Projekt Stuttgart 21 in eine Ausstellung für nicht realisierte Luftschlösser. Wir brauchen keine verkehrspolitischen Prestigeprojekte wie Stuttgart 21, die Unsummen verschlingen, sondern Investitionen in sinnvolle Baumaßnahmen, die akute Engpässe beim Personen- und Güterverkehr beseitigen.

  • Schwarz-Gelb verpennt die ökologische Erneuerung27.07.2010 | Wir führen bei der Frage Atom eine rückwärtsgewandte Diskussion, während die ganze Welt gegenwärtig über erneuerbare Energien diskutiert. Cem Özdemir im Gespräch mit der österreichen Tageszeitung Standard über die absurde Diskussion um Laufzeitverlängerungen von Schrottreaktoren, die unvermeidlichen politischen Farbenspiele, das europapolitische Versagen der Kanzlerin und Bildungspolitik nach dem Volksentscheid in Hamburg.

  • Direkte Demokratie ist richtig und wichtig21.07.2010 | Die Niederlage in Hamburg ist kein Grund, nicht auch weiterhin an Volksentscheiden festzuhalten. Im Interview mit der WAZ spricht Cem Özdemir auch über die Folgen für die Schulpolitik in NRW.

  • "Gegen Kanaken wie mich"21.07.2010 | Im Interview mit der Frankfurter Rundschau spricht Cem Özdemir über die Zukunft von Schwarz-Grün, die Schulreform und Volksentscheide.

  • In Hamburg wurde nur ein Teil der Schulreform abgelehnt, der andere wird jetzt umgesetzt!20.07.2010 | Der Ausgang des Volksentscheids in Hamburg sei eine bittere Niederlage, räumt Cem Özdemir ein. Längeres gemeinsames Lernen sei aber nach wie vor richtig. Die Grünen wollten sich jetzt erst recht dafür starkmachen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung.

  • Hamburg hat entschieden20.07.2010 | Hamburgerinnen und Hamburger haben die Primarschule in einem Volksentscheid abgelehnt. Das ist eine bittere Niederlage. Es bleibt aber dabei: Schulstruktur und Unterrichtsqualität sind zwei Seiten derselben Medaille, sie müssen auch bei künftigen Bildungsreformen zusammengedacht werden. Was folgt nun aus dem Votum in Hamburg? Cem Özdemir im Gespräch mit gruene.de

  • Cem Özdemir im ZDF-Sommerinterview19.07.2010 | Im ZDF-Sommerinterview dieses Jahres spricht Cem Özdemir über Bildungspolitik, Schwarz-Grün in Hamburg, das Verhältnis der Grünen zur Linken und die dringend notwendige ökologische Ausrichtung der deutschen Wirtschaft. Das Gespräch mit Bettina Schausten fand in Cem Özdemirs Geburtsort Bad Urach statt.

  • Bildungsreformen bleiben auf der Tagesordnung19.07.2010 | Hamburg hat entschieden und die Primarschule abgelehnt. Damit ist ein Teil der Schulreform gescheiert. Der andere Teil - die Stadtteilschule, individuelle Förderung in kleineren Klassen, die Einstellung zusätzlicher Lehrer und eine intensivierte Lehrerfortbildung - wird nun wie geplant umgesetzt. Cem Özdemir im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur über die künftigen Chancen von Bildungsreformen in Deutschland und die Zukunft der schwarz-grünen Landesregierung in Hamburg nach dem Rücktritt von Ole von Beust.

  • "Der Zeitpunkt des Rücktritts ist ungeschickt"19.07.2010 | Ole von Beust gebührt Anerkennung für seine Arbeit im schwarz-grünen Senat. Der Zeitpunkt seines Rücktritts ist dennoch ungeschickt - nicht nur wegen des Volksentscheids. Cem Özdemir im Gespräch mit dem Handelsblatt.

  • Die Menschen in NRW wollen Rot-Grün13.07.2010 | Man kann die Bevölkerung nicht so lange wählen lassen, bis das Gewünschte heraus kommt - und weil andere Modelle in NRW nicht funktionierten, wird nun eine Minderheitskoalition mit einem klaren Gestaltungsauftrag regieren. Die anderen Parteien sind gerne eingeladen, sich an vernünftiger Politik zu beteiligen. Cem Özdemir im Gespräch mit Spiegel Online.

  • Ein Punktesystem mit klaren Kriterien für interessierte Einwanderer ist überfällig12.07.2010 | Wir müssen beim Zuwanderungsgesetz offener und mutiger werden, etwa mit einem Punktesystem. Im Interview mit der Financial Times Deutschland spricht Cem Özdemir über Zuwanderungspolitik, Versäumnisse bei der Integration und Quoten für Migranten in der öffentlichen Verwaltung.

  • "Die Linke hat eine Chance verpasst"01.07.2010 | Auch wenn Joachim Gauck nicht zum Präsident gewählt wurde, ist es uns wichtig, dass seine Stimme auch weiterhin Gehör findet. Cem Özdemir spricht bei sueddeutsche.de über Jubelstürme im ICE, die fehlenden "bürgerlichen Tugenden" der Regierung - und den großen Fehler der Linken.

  • Als ich Kind war ...28.06.2010 | Cem Özdemir wuchs als Sohn einer Gastarbeiterfamilie in einer schwäbischen Kleinstadt auf und wurde später der erste Abgeordnete türkischer Herkunft im Deutschen Bundestag. In Dein SPIEGEL, dem Nachrichtenmagazin für Kinder, erzählt er von seiner Kindheit.

  • Wie viel Europa braucht der Euro?24.06.2010 | Erst die Schuldenkrise in Griechenland, dann ein 750 Milliarden-Rettungspaket für den Euro, jetzt Spanien: Die Europäische Währungsunion steckt in der tiefsten Krise seit Bestehen. Die Grünen fragten daher auf einer Konferenz: Wie viel Europa braucht der Euro? Quo vadis, EU und Währungsunion?

  • Kürzungen im Bildungsbereich lehnen wir strikt ab22.06.2010 | Wir müssen mehr in Bildung investieren. Es geht nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität. Wir brauchen mehr echte Ganztagssschulen, die Ausbildung beispielsweise von ErzieherInnen und LehrerInnen muss verbessert werden. Wir müssen endlich dafür sorgen, dass Arbeiter- und Migrantenkinder gefördert werden und eine Perspektive bekommen - und nicht mehr wie bisher aussortiert werden. Cem Özdemir im Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung über Bildungspolitik, die Lage der Kommunen und Energiepolitik.

  • Das Problem liegt in bestimmten Lebenswelten07.06.2010 | In manchen Milieus türkischstämmiger und arabischer Migranten wird ein überkommenes Macho-Bild kultiviert, das Frauen degradiert. Das Problem ist nicht die Religion als solches, sondern bestimmte Lebenswelten, in denen patriarchalische Traditionen herrschen und Gewalt in der Familie nicht geächtet ist. Cem Özdemir im Gespräch mit der Neuen Presse Hannover anlässlich der aktuellen Studie zur Gewaltbereitschaft muslimisch sozialisierter Jugendlicher.

  • Die Besatzung der Gaza-Hilfsflotte05.06.2010 | Hinter der Gaza-Hilfsflotte steht nicht etwa eine allseits anerkannte Menschenrechtsorganisation. Einigen derer, die auf dem Schiff waren, ging es offenbar auch unverhohlen darum, Israel zu provozieren. Und leider ist Israel in diese Falle hineingetreten. Cem Özdemir im Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

  • Joachim Gauck genießt Anerkennung weit über Parteigrenzen04.06.2010 | Bundeskanzlerin Merkel hat die Chance vertan, auf die ernste Situation mit einer allseits respektierten Persönlichkeit an der Staatsspitze zu antworten, die auch über Lager- und Parteigrenzen hinaus strahlt und von der Bevölkerung breit akzeptiert wird. Joachim Gauck ist eine solche Persönlichkeit. Cem Özdemir im Interview mit dem Deutschlandradio.

  • Nicht wenigen geht es darum, Gymnasien elitär abzuschotten02.06.2010 | Alle Bürgerschaftsparteien stehen einstimmig hinter der Hamburger Schulreform, die auch außerhalb des Parlaments von einem breiten Bündnis bis hinein in die Wirtschaft und die Gewerkschaften getragen wird. Im Prinzip geht es um die Frage, die so ähnlich schon vor 100 Jahren entschieden wurde: ob Kinder gemeinsam in der Grundschule lernen. Dieses gemeinsame Lernen wird nun um zwei Jahre verlängert. Cem Özdemir spricht mit der WELT über die Hamburger Schulreform.

  • Kosten der Krise dürfen nicht auf die kleinen Schultern abgewälzt werden31.05.2010 | Wir schlagen eine zeitlich befristete, einmalige Vermögensabgabe für große Privatvermögen und Reform der Erbschaftssteuer vor. Zudem muss der Spitzensteuersatz von derzeit 42 auf 45 Prozent steigen. Wir brauchen auch eine Mehrwertsteuerreform, die die unsinnigen Ausnahmen beim vollen Mehrwertsteuersatz abschafft. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer kommt für uns nicht in Frage, das wäre in der Krise ökonomischer Unsinn. Cem Özdemir im Gespräch mit der Rheinischen Post.

  • Wir wollen keine Neuwahlen in NRW26.05.2010 | Die FDP wollte nicht reden, die Linkspartei konnte nicht. Jetzt ist klar: Unser Auftrag ist Opposition. Wir werden nicht angenehm sein, aber fair und konstruktiv. NRW hat unsere Glaubwürdigkeit gestärkt, weil wir Inhalte in den Vordergrund stellen und nicht einfach mit jedem regieren. Wir wollen keine Neuwahl. Cem Özdemir im Gespräch mit den Kieler Nachrichten.

  • Die FDP will nicht, mit der Linkspartei geht es nicht23.05.2010 | Die Grünen haben sich der Realität in NRW und den dortigen Mehrheitsverhältnissen gestellt. Wenn die FDP sich ernsthaft auf Gespräche eingelassen hätte, wäre in einer gemeinsamen Regierung am Ende sicher auch eine liberale Handschrift zu erkennen gewesen. Aber die FDP wollte diese Gelegenheit zu keinem Zeitpunkt nutzen. Offensichtlich war die Angst zu groß, als Umfaller dazustehen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Welt am Sonntag.

  • Farbenlehre nach der NRW-Wahl15.05.2010 | Die Wahl in Nordrhein-Westfalen ist vorbei. Schwarz-Gelb wurde abgewählt. Doch was kommt jetzt? Cem Özdemir im Gespräch in der Sendung "Zwölfzweiundzwanzig - Zu Gast bei Ingo Kahle" - zum Nachhören.

  • Die Grüne Handschrift muss erkennbar sein13.05.2010 | Die FDP macht den Staat für alles Übel dieser Welt verantwortlich, die Linke sieht die Lösung aller Probleme im Staat. Beides ist nicht einfach für den notwendigen Politikwechsel in NRW. Cem Özdemir im Gespräch mit Spiegel Online.

  • Laufen ist meine Therapie12.05.2010 | Laufen ist eine Art Therapie. Manche gehen zum Psychologen, andere streiten sich mit ihrem Partner, und ich gehe zum Ausgleich joggen. Cem Özdemir im Gespräch mit Achim-Achilles.de

  • Schwarz-Gelb ist krachend abgewählt12.05.2010 | Das Ergebnis in NRW belohnt einen grünen Wahlkampf, in dem wir nicht das Blaue vom Himmel versprochen haben. Die NRW-Wahl hat den Ausstieg aus dem Atomausstieg gestoppt. Auch eine Kopfpauschale und Steuersenkungen wird es jetzt nicht mehr geben. Cem Özdemir im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

  • Wir kämpfen für eine rot-grüne Mehrheit in NRW29.04.2010 | Wir kämpfen für eine rot-grüne Mehrheit in Nordrhein-Westfalen. Wenn es dazu wiedererwartend nicht reicht, indem die Linkspartei leider doch in den Landtag einzieht, dann sind alle anderen Optionen Zweitoptionen. Eine Option haben wir allerdings bewusst ausgeschlossen: mit CDU und FDP gemeinsam können wir das Land nicht verändern. Cem Özdemir im Gespräch mit Deutschlandradio.

  • Eine türkischstämmige Ministerin überfordert manche in der CDU/CSU28.04.2010 | Eine Ministerin türkischer Herkunft ist das eine, eine Politik, die für Chancengerechtigkeit für Migranten- und Arbeiterkinder im Bildungssystem sorgt, aber etwas ganz anderes. Und da sitzen große Teile der Union unverändert verbohrt in ihren ideologischen Schützengräben. Cem Özdemir im Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen über die erste deutsche Ministerin türkischer Herkunft.

  • Presidential Summit on Entrepreneurship in Washington28.04.2010 | Auf Einladung der US-Regierung nahm Cem Özdemir beim "Presidential Summit on Entrepreneurship" in Washington teil. Thema der Konferenz mit Teilnehmer aus der ganzen Welt war die Entwicklung des Unternehmertums in islamischen Staaten. Diskutiert wurde dabei über den Zugang von Frauen zur Wirtschaft, die Rolle von Bildung und auch Korruption. Vor Ort sprach Cem Özdemir mit n-tv.

  • Aserbaidschan: Solidarität mit Emin Abdullajew und Adnan Hajizadeh25.04.2010 | Die Anschuldigungen und das Verfahren gegen die beiden Vorkämpfer der Rechtsstaatlichkeit in Aserbaidschan sind offensichtlich politisch motiviert. Emin Milli Abdullajew und Adnan Hajizadeh brauchen internationale Unterstützung. Die Bundesregierung und die Europäische Union müssen ihren Einfluss auf die Regierung in Baku geltend machen, um den beiden Bürgerrechtlern zu helfen. Beschluss des Länderrats von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, 25. April 2010, Köln.

  • Der Atomausstieg ist unverhandelbar24.04.2010 | Wir kämpfen für den gesellschaftlichen Konsens, dass wir aus der Atomkraft aussteigen müssen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will diesen Konsens ja offenbar wieder auflösen. Unsere Antwort darauf wird am Sonnabend die größte Menschenkette im Nachkriegsdeutschland sein, die wir in und um Hamburg bilden wollen. Diese Kette soll 120 Kilometer lang sein und die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel verbinden. Cem Özdemir im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt.

  • Türken wollen die Armenien-Frage nicht mehr totschweigen23.04.2010 | In einem Artikel des Hamburger Abendblatt spricht Cem Özdemir über die Armenienfrage und die Rolle, die der armenisch-türkische Journalist Hrant Dink dabei für ein Umdenken in der türkischen Gesellschaft spielt.

  • Die FDP will die öfffentliche Hand zugrunde richten, wir wollen die Kommunen stärken22.04.2010 | Schwarz-Gelb will die Atomlaufzeiten auf 60 Jahre verlängern, wir wollen am Ausstieg festhalten. Die Regierung zieht sich bei der Griechenland-Krise auf ein nationalstaatliches Interesse zurück, wir sind überzeugte Europäer. Und der Gegenpart zu fundamentalistischen FDP ist doch längst die Linkspartei. Die einen wollen die öffentliche Hand zugrunde richten, bei den anderen soll der Staat alles richten. Beides entspricht nicht unserem Menschenbild. Cem Özdemir im Gespräch mit der taz.

  • Ingeborg-Drewitz-Preis an Claudia Dantschke21.04.2010 | Die Humanistische Union Berlin-Brandenburg zeichnet die Journalistin, Islamismusexpertin und Demokratieaktivistin Claudia Dantschke mit dem Ingeborg-Drewitz-Preis aus. Die Laudatio hielt Cem Özdemir. "Was nicht transparent ist, muss transparent gemacht werden." Dieses Motto steht beispielhaft für die Arbeit der Islamismus-Expertin.

  • Wir wollen den Weg frei machen für eine Schulentwicklung von unten17.04.2010 | In Nordrhein-Westfalen müssen die Kommunen eine größere Kompetenz bei der Gestaltung des Schulangebots vor Ort bekommen. So können die Gemeinden aufgrund der demographischen Entwicklung den Schulstandort bewahren. Cem Özdemir im Gespräch mit der Westdeutschen Zeitung.

  • Cem Özdemir übernimmt Schirmherrschaft für Umweltprojekt des 2. Ökumenischen Kirchentages15.04.2010 | Cem Özdemir hat die Schirmherrschaft für das Umwelt-Projekt "KlimaKultur" des 2. Ökumenischen Kirchentages übernommen. Unter dem Motto "KlimaKultur - Integriert, engagiert, neu Wege denken" möchte das Projekt motivieren, die eigene Lebens- und Handlungsweise kritisch zu hinterfragen und klimafreundlicher zu gestalten.

  • Parkschuetzer.de: Stuttgart 21 gefährdet den Schlossgarten14.04.2010 | Der Stuttgarter Schlossgarten ist in Gefahr! Damit die vielen Freunde des Stuttgarter Schlossgartens mit dem nächsten Frühlingserwachen kein böses Erwachen erleben, ist Ihr Engagement vonnöten! Andernfalls könnten schon 2010 mitten in Stuttgarts beliebtestem Park die Kettensägen und Bagger Einzug halten, um sich dort 10 Jahre lang auf "Europas größter Baustelle" auszutoben.

  • Bildungschancen dürfen keine Glückssache sein14.04.2010 | Wir müssen die frühkindliche Betreuung und Bildung ausbauen und verbessern, das ist ein Schlüssel zu mehr Chancengerechtigkeit. Und wir brauchen echte Ganztagsschulen, in denen die Kinder tatsächlich individuell gefördert werden und länger gemeinsam lernen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Ahlener Zeitung.

  • Ehrenmorde und Zwangsheirat in Deutschland10.04.2010 | Cem Özdemir nahm an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Ehrenmorde und Zwangsheirat in Deutschland" teil, die am 29.03.2010 in der Urania in Berlin statt. Ein Bericht von Terre Des Femmes.

  • Es geht nicht nur um Struktur, sondern auch um Qualität01.04.2010 | Ein gemeinsamer europäischer Hochschulraum ist nach wie vor ein wichtiges und richtiges Ziel. Aber das erreicht man nicht, wenn man einfach nur auf das Bachelor- und Mastersystem umstellt. Strukturreformen sind wichtig, aber die können nur wirken, wenn zugleich auch die Qualität verbessert wird - und die kommt viel zu kurz. Cem Özdemir im Gespräch mit campusgrün - Zeitung der Grünen und Grün-Alternativen Hochschulgruppen.

  • Wir brauchen eine Energiewende 01.04.2010 | Die Regierung hat sich offenkundig zum Ziel gesetzt, ihren Freunden von der Energiewirtschaft die Scheckbücher zu füllen, indem jedes alte steuerlich längst abgeschriebene Atomkraftwerk zusätzlich Millionen in die Kasse spült. Das ist nicht nur gefährlich, sondern verstopft die Netze mit Atomstrom und katapultiert uns zurück zum Atomkurs der 1980er Jahre.

  • Nach der Wahl ist vor der Wahl20.03.2010 | Wir setzen uns für Klimaschutz, bessere Bildung und mehr soziale Gerechtigkeit ein - das sind Themen, die gerade auch den Jugendlichen unseres Landes unter den Nägeln brennen. Cem Özdemir im Gespräch mit "Pausenbrot", der Schülerzeitung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Stuttgart-Sillenbuch.

  • Bei einer Bildungsreform sind Qualität und Struktur zwei Seiten derselben Medaille16.03.2010 | Wir brauchen einen Bildungskonsens, um die Ideologisierung der Bildungsdebatte zu überwinden. Es geht nicht darum, entweder die Strukturen zu verändern oder die Qualität zu verbessern - beides muss zusammenkommen. Wir brauchen ein längeres gemeinsames Lernen ebenso wie mehr individuelle Förderung und bessere Unterrichtsmethoden. Nur so kann man auch die Eltern überzeugen, denn schließlich will niemand mit seinem Kind experimentieren. Cem Özdemir im Gespräch mit schrägstrich.

  • Eben nicht Gustav oder Eberhardt15.03.2010 | Cem Özdemir über antimuslimische Stereotype, Thilo Sarrazin als Gesprächspartner und das Aufrappeln nach dem Sturz. Ein Gespräch mit dem Berliner Obdachlosenmagazin Straßenfeger.

  • Laura und Mahdy erklären grüne Themen!14.03.2010 | Laura und Mahdy sagen zu Recht: Die ZUKUNFT geht auch DICH was an!



  • Die Finanzierung des Bildungssystems hat Priorität13.03.2010 | Im Gegensatz zur FDP machen wir dem Mittelstand keine unhaltbaren Versprechen. Für uns hat die Finanzierung des Bildungssystems absolute Priorität vor Steuersenkungen, damit wir die besten Kitas und Schulen haben. Davon hat gerade auch der Mittelstand etwas, wenn qualifizierte Jugendliche in die Betriebe bekommen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Welt.

  • Die CDU ist nicht unser Wunschpartner, sondern unser Konkurrent04.03.2010 | Die Wahl in NRW ist eine Richtungsentscheidung. Wenn die Grünen mitregieren, stellt sich auch die Frage, wohin es dann mit der Regierung in Berlin geht. Mit einer grünen Regierungsbeteiligung kippt auch die Mehrheit im Bundesrat. Cem Özdemir im Gespräch mit dem Straubinger Tagblatt.

  • An vielen Stellen kann man die Kriegsspuren noch sehen25.02.2010 | Vom 22. bis zum 24. Februar 2010 waren Franziska Brantner MdEP und Cem Özdemir in Sarajewo zu politischen Gesprächen. Sie trafen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, Staatsvertreter wie den Vorsitzenden des Präsidiums Zelijko Komsic, den Sicherheitsminister Sadik Ahmetovic und den Präsidenten des Repräsentantenhauses. Ein Bericht über die Reise.

  • Den typischen Schüler gibt es nicht24.02.2010 | Es gibt Schüler mit Migrationshintergrund, die zu Hause entsprechende Unterstützung bekommen, und andere, die sie nicht bekommen. Es gibt welche, die sich trotzdem durchsetzen, und welche, die scheitern bzw. resignieren. Insofern kann man von "den" türkischen Schülern genauso wenig sprechen wie von "den" deutschen Schülern. Cem Özdemir in einem umfassenden Gespräch mit der Zeitschrift Grundschule über Bildungskarrieren, das Image des Türkischen und die Rolle von Erziehern und Eltern.

  • Ist die FPD tatsächlich eine Partei?22.02.2010 | Die Union versucht, die FDP mit Avancen an uns zu ärgern. Wahr ist, dass die Union für den Murks der FDP mit in Haftung zu nehmen ist. Und bei der FDP stellt sich die Frage, ob sie sich als Partei überhaupt dem Gemeinwohl verpflichtet sieht - oder mehr den Interessen einer bestimmten Klientel. Cem Özdemir im Interview mit der Kölnischen Rundschau.

  • Auf zu neuer Bildung - Grüner Bildungskongress in Gelsenkirchen20.02.2010 | In diesem Jahr steht mit Nordhrhein-Westfalen nur eine Landtagswahl an – aber die hat es in sich. Zwischen Münster und Köln wird Bildungs- und Schulpolitik eines der dominierenden Themen, wenn nicht gar das Thema überhaupt sein. Das ist auch für Baden-Württemberg relevant, wo 2011 gewählt wird. Ein Text von Cem Özdemir im Rundbrief des KV Stuttgart von Bündnis 90/Grünen.

  • Eine verlogene Debatte16.02.2010 | Westerwelle möchte nun eine sachliche Debatte, nachdem er zur Unsachlichkeit der Diskussion selbst beigetragen hat. Wenn er denn tatsächlich so besorgt ist, dass Arbeitnehmer weniger Geld bekommen als Hartz-IV-Empfänger, darf er gerne Mindestlöhne. Hier blockiert die FDP, das zeigt die ganze Verlogenheit dieser Debatte.

  • Das Ziel heißt Rot-Grün15.02.2010 | Herr Pinkwart und die FDP sehen ihre Felle davonschwimmen und werden immer nervöser. Jetzt immer wilder um sich zu schlagen und noch mehr und noch schneller vom Falschen zu wollen, wird der FDP da aber auch nicht helfen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung.

  • Stuttgart 21 - Der Widerstand geht weiter02.02.2010 | Auch im neuen Jahr und trotz des offiziell verkündeten Baubeginns geht der Protest gegen das Schwachsinnsprojekt Stuttgart 21 weiter. Cem Özdemir war gestern bei der Montagsdemo vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof - und die Demonstrationen werden auch an den kommenden Wochen weitergehen.

  • Der Arbeiterführer und sein sozialpolitischer Rammbock29.01.2010 | Koch und Rüttgers haben sich die Rollen aufgeteilt - Rüttgers spielt den Arbeiterführer, Koch den sozialpolitischen Rammbock. Beides ist aber Teil derselben Inszenierung. Cem Özdemir im Gespräch mit der Lünebürger Landeszeitung.

  • Rot-Rot-Grün könnte eine Option für 2013 sein27.01.2010 | Cem Özdemir über Klimaschutz nach Kopenhagen und eine Wirtschaft, in der schon viel mehr als in der Bundesregierung begriffen haben, dass der weltweite Trend in Richtung eines Grünen New Deal geht. Und neben diesen wirklich wichtigen Fragen gehts auch wieder mal um das offenbar unvermeidliche Thema möglicher Koalitionen bei der nächsten Bundestagswahl. Ein Gespräch mit der Berliner Zeitung.

  • Meine Frau hat ein Vetorecht24.01.2010 | Cem Özdemir im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über seine Babypause, Ehrgeiz im Job, wahre Gleichberechtigung - und was die Politik der Bundesregierung mit den Grimmschen Märchen zu tun hat.

  • Die multiethnische Gesellschaft verändert die Erinnerungskultur21.01.2010 | Cem Özdemir über die Verantwortung, die für Migranten aus der deutschen Geschichte erwächst, Antisemitismus und seine Besuche in Israel. Ein Gespräch mit der ZEIT.

  • Wir brauchen einen Kurswechsel in der Bildungspolitik18.01.2010 | In der Bildungspolitik haben wir gegenwärtig sehr absurden Streit zwischen traditionell links, traditionell rechts. Die konservativen Parteien kümmern sich um diejenigen, die aufs Gymnasium gehen. Die linken Parteien kümmern sich um diejenigen, die auf die Hauptschule gehen. Und man tut so, als ob es ein Gegensatz wäre. Cem Özdemir im Gespräch mit Deutschlandradio über Bildungspolitik, die Wahl in Nordrhein-Westfalen und das grüne Mäntelchen der anderen.

  • Düsseldorfer Erklärung - Grüner Aufbruch statt geistig-politischer Leere11.01.2010 | Gemeinsame Erklärung des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Sylvia Löhrmann, Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen

  • Schwarz-Gelb hat jetzt schon Ermüdungserscheinungen09.01.2010 | Vor 30 Jahren wurden die Grünen gegründet. Cem Özdemir spricht über Geburtstagsgeschenke, die kommenden 30 jahre und wie wichtig es ist, dass Grüne dieses Land mitgestalten. Ein Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt.

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Aktuelles
  • „Es geht hier auch um Gefühle“09.09.2010 | Sarrazins Thesen, seine Zahlen sind gar nicht das Problem. Die kann man widerlegen. Aber es geht hier auch um persönliche Erfahrungen und Gefühle. Die Debatte kann man nur vernünftig führen, wenn man einräumt, dass es solche negativen Erfahrungen gibt. Erziehungsversagen gibt es aber auch bei Deutschstämmigen, deren Kinder Rechtsradikale werden oder auf sonstige Weise verwahrlosen. Cem Özdemir im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse. (Pressespiegel) mehr »

  • Ein frohes Zuckerfest08.09.2010 | Viele Menschen islamischen Glaubens feiern morgen in Deutschland das Ende des Fastenmonats Ramadan, das als ‚Zuckerfest’ oder ‚Eid-ul-Fitr’ bekannt ist. Wir gratulieren allen muslimischen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland zu diesem Fest und wünschen Ihnen Frieden, Glück und Wohlergehen. (Presse) mehr »

  • Glückwünsche zum Neujahrsfest08.09.2010 | Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana gratulieren wir allen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern herzlich und wünschen Ihnen ein gutes und friedliches neues Jahr, das geprägt ist von Menschlichkeit und wechselseitigem Verständnis. (Presse) mehr »